Die Jungen Liberalen Rheinland-Pfalz wählen einen neuen Landesvorstand

Vallendar. Die Jungen Liberalen Rheinland-Pfalz stellten sich am vergangenen Wochenende auf ihrem 81. Landeskongress personell neu auf. Der 19-Jährige Koblenzer Florian PERNAK wurde in Vallendar mit 82,3% der Stimmen zum Landesvorsitzenden der Jungen Liberalen gewählt. Damit tritt er die Nachfolge von Luca Lichtenthäler an, der seit 2018 das Amt bekleidete. PERNAK betonte in seiner Rede: „Unser Anspruch muss es weiterhin sein, jungen Menschen etwas zuzutrauen und sie bei ihren eigenverantwortlichen Entscheidungen auf ihrem Weg zu unterstützen.“

 

Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden für Finanzen Adrian Assenmacher (32, aus Trier), als Pressesprecherin Catharina Kuhn (20, aus Mainz), für die Organisation Lukas Heidrich (23, aus Idar-Oberstein) und für Programmatik Tabea Gandelheidt (24, aus Worms) gewählt. Als Beisitzer vervollständigen Pia Räder, Jonathan Voss, Noah Wand, Jan Schöneberger, Joachim Wagner und Luca Kühn den Landesvorstand.

Neue Ombudsperson des Landesverbandes ist der 27-jährige Lehramtsstudent Alexander Bohn aus Mainz.

Gemeinsam will der neue Vorstand genau das sein, was der FDP-Landtagsfraktionsvorsitzende Philipp Fernis in seinem Grußwort anmerkte: „Der Stachel im Fleisch und die Hefe im Teig der FDP“.

 

Der Landeskongress fasste viele zukunftsweisende Beschlüsse, unter anderem eine tiefgründige Säkularisierung der Gesellschaft, die Stärkung der Unabhängigkeit der EZB, kostenlose Damenhygieneprodukte auf Toiletten öffentlicher Bildungseinrichtungen und einen innovativen Ansatz für Klimapolitik. Außerdem wollen sich die Jungen Liberalen dafür einsetzen, dass Rheinland-Pfalz zu einem Bundeswehr-Hub wird. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Stärkung der Innovation sowohl innerhalb des Landes, als auch auf europäischer Ebene gelegt. Es muss auf Vielfalt gesetzt werden, um Kreativität zu fördern, daher fordern die Jungen Liberalen unter anderem Freiräume für kreatives Denken in unseren Bildungseinrichtungen, aber auch den Erhalt einer starken Willkommenskultur. „Es müssen individuelle Stärken gefördert werden, anstatt den Einzelnen im Einheitsbrei versinken zu lassen.“, so Florian PERNAK abschließend.