08.09.2024

Arbeitszeit liberalisieren – weil die Wissenschaft nicht schläft 

  1. Flexibilisierung der Arbeitszeitregelungen: Wir fordern eine umfassende Reform 
    der deutschen und europäischen Arbeitszeitgesetze, die es Arbeitgebern und 
    Arbeitnehmern ermöglicht, Arbeitszeiten flexibel und den individuellen 
    Bedürfnissen entsprechend zu gestalten. Die starren Obergrenzen der täglichen 
    und wöchentlichen Arbeitszeit sollen durch flexible Modelle ersetzt werden, die 
    an die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Berufs angepasst sind. 
  1. Abschaffung der verpflichtenden Zeiterfassung für bestimmte Berufsgruppen: Die allgemeine Pflicht zur Arbeitszeiterfassung ist in Berufen, die ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Kreativität erfordern, hinderlich. Wir fordern die Abschaffung der Zeiterfassungspflicht für Arbeitnehmer in hochqualifizierten 
    Positionen, insbesondere in der Wissenschaft, der Forschung, dem Management 
    sowie in der Medizin, sofern diese freiwillig darauf verzichten. 
  1. Einführung von Vertrauensarbeitszeitmodellen: Die bestehenden 
     Arbeitszeitregelungen sollen so geändert werden, dass 
     Vertrauensarbeitszeitmodelle möglich sind, die den Arbeitnehmern mehr Freiheit 
     bei der Gestaltung ihrer Arbeitszeit bieten. 
  1. Wir wollen die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Arbeitszeiten 
    flexibler
    gestaltet werden können, wenn es die persönlichen Lebensumstände erfordern. 
    Oberste Priorität hat es für uns, den Schutz von Arbeitnehmern vor Überlastung zu 
    gewährleisten. Hierzu gehört ein verbesserter Arbeitsschutz, der sicherstellt, dass auch bei flexiblen Arbeitszeitmodellen die Gesundheit der Arbeitnehmer gewahrt 
    bleibt.  
  1. Auf europäischer Ebene fordern wir die Liberalisierung der Arbeitszeitrichtlinien 
    und fordern zugleich, dass der Gesetzgeber die EU-Richtlinien in Deutschland nur auf Minimalniveau umsetzt. Den nationalen Gesetzgebern wollen wir mehr Flexibilität bei der Schaffung von Arbeitszeitregelungen einräumen. 

Weitere Beschlüsse

06.09.2026

Qualität stärken, Versorgung sichern – Krankenhausreform verantwortungsvoll umsetzen

Die Jungen Liberalen Rheinland-Pfalz sehen bei der von Ministerpräsident Gordon Schnieder und Gesundheitsminister Clemens Hoch vorgestellten Umsetzung der Krankenhausreform noch...
06.09.2026

Jung, Liberal, Jüdisch? Nicht egal! 

Jüdisches Leben ist ein elementarer, über Jahrhunderte gewachsener Bestandteil unserer Kultur in Rheinland-Pfalz. Mit den SchUM-Städten Speyer, Worms und Mainz,...
06.09.2026

Ob Studium oder Ausbildung: gleicher Rückenwind zum Start

Die Jungen Liberalen Rheinland-Pfalz setzen sich für die Einführung einer Ausbildungsstarthilfe für junge Menschen unter 25 Jahren ein. Wer eine...