Reform der Kulturförderung

Wir wollen die Kulturförderung über einen Zeitraum von 15 Jahren grundsätzlich reformieren um folgende Ziele zu erreichen:

  • Die Kulturbranche wirtschaftlich robuster und eigenständiger gestalten
  • Bei Subventionen den Fokus auf Bildung erhöhen
  • Gezielt den Zugang zu Kultur für bildungs- und einkommensschwache Personen subventionieren

Leider sind wir der Auffassung, dass sich viele subventionierte kulturelle Angebote heute vor allem an Schichten mit hoher Bildung und/oder hohem Einkommen richten. Diese Angebote sind in die wirtschaftliche Unabhängigkeit weiterzuentwickeln. Wir wollen daher über 15 Jahre von einer allgemeinen Subventionierung der Kulturbranche vollständig hin zu einer gezielten Subventionierung von bildungs- und einkommensschwachen Personen. Dies bietet den Kulturschaffenden und ihren Einrichtungen ausreichend Zeit um ihr Angebot gegebenenfalls zu überarbeiten. Angebote sind nicht dadurch förderberechtigt, dass ohne geförderte Zugänge für Gutverdiener dieser auch nicht für Geringverdiener zur Verfügung stehen würden. Zeitnah sind Möglichkeiten zu schaffen, die die gezielte Subventionierung des Zugangs zu Kultur von bildungs- und einkommensschwachen Personen auf individueller Ebene ermöglichen. Hier kann z.B. auf das liberale Bürgergeld verwiesen werden.

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